Grüner Star (Glaukom)

Grüner Star (Glaukom)

 

 

 

 

 

Eine sehr häufige Augenerkrankung ist der Grüne Star (Glaukom), bei deren Verlauf der Sehnervenkopf (Papille) geschädigt wird. Die Krankheit verläuft zunächst unbemerkt. Für Patienten wahrnehmbar wird das Glaukom erst, wenn bereits 50 % der Sehnerven geschädigt sind. Die Erkrankung kann nur aufgehalten, aber nicht geheilt werden. Deshalb ist eine Vorsorgeuntersuchung besonders wichtig. 

 

Mit der Papillen-Tomographie lassen sich die Sehnerven und der Sehnervenkopf äußerst präzise vermessen. Dabei wird mit einem ungefährlichen Laser die Oberfläche der Sehnerven in höchster Auflösung abgetastet. Ein Computer erstellt daraus dreidimensionale Bilder des Sehnervenkopfes, die eine viel genauere Beurteilung bieten als herkömmliche Methoden. Kleinste Veränderungen werden sichtbar, gefährliche Entwicklungen können rechtzeitig bemerkt und schon Jahre bevor Schäden auftreten behandelt werden.

Glaukomfrüherkennung:

 

Besonders zu empfehlen ist die Papillen-Tomographie, wenn

  • bereits ein Glaukom diagnostiziert wurde,
  • ein Risiko vermutet wird,
  • nahe Verwandte am Glaukom erkrankt sind,
  • Veränderungen des Sehnervenkopfes (Papille) festgestellt oder
  • ein erhöhter Augeninnendruck festgestellt wurde,
  • die generell auf der sicheren Seite sein möchten.

 

Der eigentliche Messvorgang dauert nur wenige Sekunden, insgesamt können Sie mit einem Zeitaufwand von ca. 10 Minuten rechnen. Dabei ist die Untersuchung vollkommen schmerzfrei und gefahrlos: Weder Sehnerven noch Netzhaut werden durch irgendwelche Strahlen belastet, das Sehen bleibt unbeeinträchtigt.

 

Messung des Augendrucks

Das Auge ist mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt. Dieses Kammerwasser sorgt mit einem konstanten Druck dafür, dass das Auge seine feste Form behält. 

 

Eine häufige Ursache für die Schädigung des Sehnervenkopfes (Glaukom) ist die Erhöhung des Augeninnendrucks.

 

Wenn bei Ihnen ein Glaukom diagnostiziert wurde, so führen wir eine Messung des Augendrucks durch. Hierfür stehen uns spezielle Messgeräte (Tonometer) zur Verfügung.

 

Ist der Augendruck zu hoch, so kann das Auge durch Medikamente sowie einen kleinen Eingriff entlastet und einer  weiteren Schädigung des Sehnervenkopfes vorgebeugt werden.

 

 

Hornhautdickenmessung (Pachymetrie)

Die Messgeräte zur Augendruckmessung sind auf eine mittlere Hornhautdicke geeicht. Die Dicke der Hornhaut ist jedoch bei jedem Menschen anders. Abweichungen bei der Hornhautdicke führen zu starken Fehlern bei der Augeninnendruckbestimmung. Es ist daher ratsam, zusätzlich eine Hornhautdickenmessung vornehmen zu lassen. Für diese Messung nutzen wir die neueste Technologie mit dem OCP (Optical Coherence Pachymeter) im Augen-Diagnostik-Center Iserlohn.

Die Hornhautdickenmessung ist schmerzfrei und nicht belastend. Durch diese Untersuchung lässt sich Ihr persönlicher Korrekturfaktor genau ermitteln: Nur so ist eine genaue Messung des Augeninnendrucks möglich. 

 

Da sich dieser individuelle Wert kaum ändert, muss die Messung der Hornhautdicke im Allgemeinen nur einmalig durchgeführt werden.

 

 

Gesichtsfeldmessung

Beim fortschreitenden Glaukom kommt es, durch die Schädigung der Nervenzellen, zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Ohne Therapie verengt sich langsam das Gesichtsfeld, bis man nur noch einen kleinen Ausschnitt sieht.
Die Untersuchung mit dem FDT (Frequency Doubling Technology) ist deshalb eine wichtige Ergänzung der Glaukom-Vorsorge.

 

 

Informationen zum Herunterladen: bitte hier klicken!

 

Wenn Sie Fragen haben, sprechen Sie uns an!


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